21.04.2018

Deutsches Rotes Kreuz

Zum Deutschen Roten Kreuz kam ich aus einem tiefen inneren Bedürfnis heraus: Ich hatte mit 16 Jahren einen Tauchunfall im örtlichen Schwimmbad. Ich tauchte im Sprungbecken und versuchte, so lange wie möglich unten zu bleiben. Dazu holte ich vorher schnell hintereinander tief Luft (=bewusste Hyperventilation), was auch gut funktionierte - bis ich es etwas übertrieb und aufgrund der Hyperventilation unter Wasser bewusstlos wurde. Der Bademeister erkannte das zum Glück schnell und holte mich raus. 6 Stunden später wachte ich auf der Intensivstation auf - mit Schläuchen u.a. im Hals (=Tubus) und an anderen Stellen.

Das war im Sommer 1989 gewesen. Im Jahr darauf hatte ich (auch daraufhin) das Bedürfnis einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen, um anderen Menschen helfen zu können. So kam ich zum DRK Ortsverein Emmendingen, dem ich von 1991 bis zu meinem Umzug ins Saarland 1998 treu blieb. Dort betreute ich zuletzt mit anderen zusammen eine Jugendgruppe und war Mitglied der SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe), die bei größeren Bränden oder Unfällen ausrückte.

1998, als ich ins Saarland zog, wollte ich zum einen natürlich weiter im DRK sein, und zum anderen im Jugendrotkreuz weitermachen. Da der DRK Ortsverein Lebach, zu dem ich dann kam, kein Jugendrotkreuz hatte, veruschte ich eines zu gründen. Mangels Mitgliedern lief das allerdings nicht gut. In der Zeit aber hatte ich Kontakt zum Kreisverband und zum Landesverband, was bei einer Gruppenneugründung auch notwendig ist. Schnell wurde ich dann 1999 in den Kreisausschuss Saarlouis gewählt, und 2000 als stv. Jugendrotkreuz-Landesleiter des Saarlandes, was ich bis 2006 tat.

Danach zog ich mich aus dem Jugendrotkreuz nach und nach zurück - ich hatte das Gefühl zu alt dafür zu sein. Im Erwachsenenverband suche ich noch nach einer Aufgabe für mich, ich versuche aber weiterhin im Ortsverein Lebach Sanitätsdienste mitzumachen, wenn es meine Zeit erlaubt.